Neue Kooperation zu Gunsten von Patientinnen und Patienten

Neue Kooperation zu Gunsten von Patientinnen und Patienten

Bayerische Krebsgesellschaft (BKG) und Frauenselbsthilfe Krebs e.V. (FSH)      beide Würzburg, gehen gemeinsame Wege

 

Schon das jeweilige Logo der Institutionen zeigt deutlich auf, worum es im Kern der Inhalte nach der Diagnose Krebs geht. Zuhören, Begleiten, Helfen nennt es die BKG und Auffangen, Informieren, Begleiten die FSH.

Da lag es auf der Hand der jeweils Verantwortlichen, für die Psychosoziale Beratungsstelle der BKG, vertreten durch Frau Monika Müller Dipl. Sozialpädagogin, Psychoonkologin und Beate Beyrich mit Brigitte Keller FSH sich zu vernetzen. Alle sind sich einig, dass ein intensiver Austausch der Angebote für die Betroffenen und Angehörigen größtmöglichen Nutzen während und nach einer Krebserkrankung bieten soll. Den Startschuss für den gemeinsamen Weg gibt eine Veranstaltung in Kloster Himmelspforten mit Frau Dr. Löffler vom Uniklinikum Würzburg. Sie ist FÄ f. Innere Medizin u. Hämatoonkologie, Palliativmedizin, Naturheilverfahren, Ernährungsmedizin, Gesundheitsprävention, Achtsamkeitslehrerin und leitet das Team für komplementäre Onkologie. Im Vortrag geht es um das immer aktuelle Thema „Geheilt, aber nicht gesund – Spätfolgen nach Krebs“.

 

Ort: Exerzitienhaus Himmelspforten, Mainaustr. 43, 97082 Würzburg, 05.07.2022, 18.00 Uhr,

Referentin: Dr. Claudia Löffler

Anmeldung: bis spätestens 29.06.2022 Psychosoziale Krebsberatungsstelle Würzburg – Tel: 0931/3593330 oder kbs-wuerzburg@bayerische-krebsgesellschaft.de

Eintritt frei – um eine Spende wird gebeten

 

Kurs: Naturkosmetik

Was ist eigentlich Naturkosmetik?
Ist es einfach ein Modetrend oder geht es hier um Nachhaltigkeit und um die Vermeidung von Mikroplastik zur Schonung unserer Natur.
Nachhaltig sind die selbst hergestellten kosmetischen Artikel auf jeden Fall.
Durch die Vermeidung von Mikroplastik und anderen chemischen Zusatzstoffen werden die Flora, Fauna sowie die Meere und die gesamte Umwelt geschont.
Durch die Verwendung natürlicher Rohstoffen, wie Blumen und Kräuter sowie natürliche Öle und Essenzen gibt es einzigartige Kosmetikartikel die vielfältig angewendet werden können.
Die Referentin Doris Preuninger, Diplom Biologin gibt in dem Vortrag einen Einblick in die Naturkosmetik in Theorie und Praxis. Und geht in der anschließenden Fragerunde auf die Belange der Teilnehmerinnen ein.
Zum Abschluss werden an die Anwesenden Naturkosmetik-Proben verteilt.
Bestehend aus einer Gesichtscreme aus den natürlichen Stoffen von Orangenöl, eine Badepraline mit einem angenehmen Zitronenduft untermalt mit Lavendel- und Mandelöl sowie einen Lippenbalsam aus Bienenwachs und Weizenöl.
Außerdem gibt es die Rezepte zum Ausprobieren für zuhause.
Wie auch bei den anderen Kursangeboten übernimmt die FSH Gruppe Mannheim die Hälfte der anfallenden Kosten, so dass eine Eigenbeteiligung von 15,00 € pro Person anfallen“.
Kursleiterin: Doris Preuninger, Diplom Biologin
Termin: Mittwoch, 08.06.2022 um 17:30 bis 19:30 Uhr 
Veranstaltungsort: Gemeinschaftspraxis Bluhm, Freiberger Ring 14, 
68309 Mannheim-Vogelstang im Bürohaus, Etage 2
Anmeldung bei Cornelia Bajohr-Vieweg, Leiterin der FSH Gruppe Mannheim
Telefon: 0621 705454

 

Gruppentreffen der FSH Tübingen im Botanischen Garten

Am 21.4.2022 haben wir uns zu einer Führung im Botanischen Garten

der Universität Tübingen getroffen.

Gruppentreffen der FSH Tübingen im Naturpark Schönbuch

Auch im März fand unser Gruppentreffen wieder im Freien statt.

Am 24.3.2022 haben wir uns am Nachmittag im Schönbuch am Parkplatz Einsiedel,

zu einer Wanderung getroffen.

Gruppentreffen der FSH Tübingen im Naturpark Schönbuch

Auch im Februar fand unser Gruppentreffen, coronabedingt, wieder im Freien statt.

Am 24.2.2022 haben wir uns am Nachmittag im Schönbuch am Parkplatz „Rotes Tor“,

zu einer Wanderung getroffen.

 

 

Gruppentreffen der FSH-Tübingen am Listhof

Am 9. Oktober 2021 haben wir uns, coronabedingt, wieder im Freien getroffen.
Diesmal im Umweltbildungszentrum Listhof in Reutlingen.

Nach einer meditativen Einstimmung durch die Achtsamkeitslehrerin Frau Ulla König sind wir dann bei wunderbarem Wetter, und beinahe T-Shirt-Temperaturen, zu einer  Rundwanderung durch das Naturschutzgebiet Listhof aufgebrochen. Unterwegs, an besonders schönen und sonnigen Plätzen, haben wir Pausen eingelegt um mit Ulla  Chi-Gong-Übungen zu machen.

Zurück am Listhof, hatten dort schon die „Erntedankwichtel“ den Tisch gedeckt.
Gut gestärkt ging es dann später noch zu einer kleinen Tour durch den nahegelegenen Markwasen und wieder zurück zum Listhof.

 

„Kerzen leuchten den Brustkrebsmonat Oktober ein“

Jedes Jahr gedenkt die Frauenselbshilfe mit dem Anzünden von Kerzen, den an Brustkrebs verstorbenen Frauen und Männern.  Auch in der Pandemie wollten wir diese Tradition fortsetzen.


 

 

 

 

 

Aktion Lucia – im Brustkrebsmonat Oktober trotz Pandemie

Am 1. Oktober eines jeden Jahres gedenkt die Frauenselbsthilfe Krebs (FSH)  in vielen deutschen Städten mit einer Kerzenzeremonie, der sogenannten Lucia-Aktion,  der an Brustkrebs verstorbenen Frauen und Männer. Die FSH verfolgt mit dieser Aktion, die nach der Lichtträgerin Lucia benannt ist, neben dem Gedenken an die Verstorbenen auch das Ziel, auf die Defizite in der Behandlung brustkrebskranker Frauen hinzuweisen: Die Kerzen werfen symbolisch ein Licht auf den schwierigen Weg, den an Brustkrebs erkrankte Frauen und Männer gehen müssen. Mit der Lucia-Aktion läutet die FSH zugleich auch den Brustkrebsmonat Oktober ein, der in Deutschland bereits seit 30 Jahren begangen wird.
Die Kerzen stehen für die brennenden Anliegen von Menschen mit einer Krebserkrankung, für die sich die FSH einsetzt: effektive, qualitätsgesicherte medizinische Therapien, eine gute Nachsorge, ausreichende psychoonkologische Betreuungsangebote und ambitionierte Forschung.  Die medizinische Versorgung von Frauen mit Brustkrebs ist in Deutschland sehr gut. Trotzdem gibt es nach wie vor viele Schwächen im System. Insbesondere in Sachen Nachsorge gibt es noch viel Handlungsbedarf. Eine gute, individuelle Betreuung nach Operation, Bestrahlung und Chemotherapie ist für den langfristigen Erfolg der Behandlung sehr wichtig.
Die Frauenselbsthilfe nach Tübingen traf sich mit 20 Mitgliedern mit Mund-und Nasenschutz und ausreichend Abstand am 8. Oktober, um Ihre Kerzen anzubrennen und ließen an dem Tag für jedes verstorbene Mitglied einen Luftballon in den Himmel steigen. Eine sehr schöne Tradition, die auch während der Pandemie fortgeführt wird.

 

Traditioneller Erbe-Lauf mal anders!

Jeder kann mitlaufen, auch während der Pandemie. 20 Mitglieder der Frauenselbsthilfe Gruppe Tübingen trafen sich am 27.09.2020 zum 27. Erbe-Lauf mit genügend Abstand in Tübingen. Jung und Alt gemeinsam.
Das ganz Besondere in diesem Jahr – jeder kann Laufen egal wie, egal wo, egal wann. Der Wettkampf einmal auf eine andere Art, die viele Möglichkeiten bietet. Über eine Webseite des Veranstalters konnten sich die Mitglieder anmelden. Unsere Walker liefen dabei 6 km und Jogger 10 km. Länge und Zeit wurde via E-Mail an das Organisationsteam gemeldet. Immer in einem Paar liefen wir also mit Mund-und Nasenschutz und grünen T-Shirts los. Die Walker liefen von der Jugendherberge Tübingen über die Neckarbrücke bis zum Ruderclubhaus und wieder zurück. Die Jogger liefen von der Jugendherberge Tübingen bis nach Lustnau über den Stadtsee am Neckar entlang und wieder zurück. Bei herrlichen 20 Grad konnte die Aktion um 11 Uhr gestartet werden. Nach 60 Minuten waren alle wieder im Ziel.
Wie wir finden ein großer Erfolg für die Gesundheit, trotz Pandemie. Insgesamt 26 verschiedene Gruppen waren gemeldet. Ziel war es alle gemeinsam 27.000 Kilometer zu sammeln. Der Haupt- und Namenssponsor, die Erbe Elektromedizin GmbH, spendet für jeden gelaufenen Kilometer 10 Cent an den Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e. V.
Da durften wir natürlich als Laufgruppe nicht fehlen.

Maltherapie

Fünf unserer Teilnehmerinnen der Selbsthilfegruppe haben am Schnupperkurs „Malen zur Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung mit und nach Krebs“ im Oktober und November in Heilbronn bei einer Maltherapeutin teilgenommen. Beim M

alen mit den Händen fanden wir Zugang zu den schöpferischen Kräften in uns.
Im bewertungsfreien und geschützten Raum der Mal-Begleitung durften Gefühle da sein und ihren Ausdruck finden. Das Malen stärkt das seelische Gleichgewicht und hilft dabei, wieder mehr Lebensmut zu finden und neue Ideen zu entwickeln.
Bei Einhaltung aller Coronabedingungen konnten wir nach 3 Nachmittagen befreit und glücklich unsere Bilder mit nach Hause nehmen.
Das Echo aller Beteiligten war sehr positiv.